NonStop Scheiner

type
Permanente Installation
typology
Ausstellungsdisplay
client
Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark
project partner
Filomeno Fusco (Kurator)
photocreds
Nici Lackner / UMJ, Studio Magic
location
Graz
year
2019 - ongoing

In unseren Städten befinden sich Oasen und Inseln, wo Schätze darauf warten, freigelegt zu werden. Anstelle einer Karte brauchen wir nur einen neugierigen Blick und die Lust, in den Bestand einzugreifen. Das beeindruckend fliegende Dach am Opernring gegenüber dem Operncafé und vor dem Opern-Pavillon gelegen, ist ein solch besonderer Ort in Graz. Beinahe unbeachtet ruht es in der Schwebe über den Köpfen der Passanten, die zum Großteil daran vorbeigehen, ohne es wahrzunehmen. Es hat wahrlich mehr Aufmerksamkeit und eine Renaissance verdient. Fast intuitiv möchte man ihm einen Touch Exklusivität zurückgeben. Ein exklusiver Ort in der Stadt der inklusive, frei zugängliche Offerte von Filmkunst und Aufenthaltsqualität macht. Und über allem ruht, fast unsichtbar gehalten, dieses besondere Dach. Wir lassen seine Unterseite in golden schimmernden Messing gedämpftes Licht widerspiegeln. Auf der Fläche platziert sich die Kinoleinwand in Form eines Bildschirmes und auf dem vorhandenen Betonsockel mit den elektrischen Sicherungen darin entsteht eine Sitzmöglichkeit für die Filmbesucher. Ein Kino mitten in der Stadt, fast unter freiem Himmel. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2019 wird dieser Ort inmitten der Stadt konsumfrei mit vielzähligen Videoarbeiten und dazugehörigen Performances unterschiedlicher Künstler*innen reaktiviert und den Passant*innen wird die Möglichkeit geboten junge und etablierte, österreichische und internationale Künstler*innen anhand ihrer Arbeiten zu entdecken. Ohne dass sie dafür in ein Museum gehen und Eintritt zahlen müssen.

Aufwertung vergessener, öffentlicher Räume
Konsumfreie Aktionen
Performances und Interaktion
Permanente Videoinstallationen
Jeppe Hein - "Breathe with me" (europaweite Kunstinteraktion)
Orange Day 2019 - Gegen Gewalt an Frauen
Und neugierige Besucher*innen . . .
. . . die sich von Madame Schlavatsky die Zukunft vorhersagen lassen.